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Zahlen und Fakten

Entwicklung der Einheitsgemeinde bis 1980

Geographische Lage

Nach der naturräumlichen Gliederung Deutschlands gehört das Gebiet zur geographischen Haupteinheit "Nördliche Frankenalb". Die Höhe über NN reicht von 310m (Schwabachgrund in Pettensiedel) bis 548 m auf unserem Hausberg, dem Lindelberg.

Das Gemeindegebiet füllt den nordöstlichen Teil des weitgespannten, schüsselförmig flachen Schwabachgrundes aus, der sich gen Westen (nach Erlangen) öffnet. Nebentäler werden gebildet durch Aubach, Lindelbach, Rüsselbach und Egelseebach.

Das Gemeindegebiet von Igensdorf umfasst eine Fläche von 28,9 km².

Wohnungswesen und Bautätigkeit 

In den Gemeindeteilen von Igensdorf herrschte die rein landwirtschaftlich geprägte Siedlungsform. In den 60er Jahren wurden erstmals in Stöckach und später in Igensdorf Baugebiete mit reiner Wohnfunktion ausgewiesen. Die übrigen Gemeinden zogen nach, so dass bei der Gemeindezusammenlegung von der neuen Einheitsgemeinde insgesamt 12 Baugebiete zu übernehmen waren. Von diesen Baugebieten waren erst 3 fertig erschlossen.

Die eigentliche bauliche Entwicklung auf dem Wohnsektor zeichnete sich erst in den Folgejahren ab.

Dies bestätigt die folgende Aufstellung über den Bestand an Wohnungen:

Jahr Wohnungen Einwohner
1968 578 2.195
1972 654 2.157
1973 763 2.178
1978 937 2.705
1980 1040 2.956

Typisch war bei allen Neubauten das ländliche Wohnhaus mit 1 -2 Wohnungen. Nur vereinzelt wurden Gebäude mit 3 und mehr Wohnungen gebaut. Die Gemeinde musste, angepasst an die bauliche Entwicklung, die entsprechenden Gemeinschaftseinrichtungen schaffen bzw. erweitern.

Die erste Hochbaumaßnahme in Igensdorf war der Kindergarten St. Georg mit 75 Plätzen und einem Kostenaufwand von 1 Million DM. Später kam noch eine 4. Gruppe hinzu, damit wurde die Kapazität auf 100 Kinder aufgestockt.

Die zu klein gewordene Grundschule an der Gräfenberger Straße ist in den Jahren 1978 bis 1980 um 6 Klassen und die nötigen Verwaltungsräume erweitert worden. Die vorgesehenen Baukosten in Höhe von 1,9 Millionen DM sind weitgehend eingehalten worden. Im Jahr der Markterhebung erarbeitete die Verwaltung die ersten Planungen für die Errichtung einer Mehrzweckhalle. Das erforderliche Grundstück in Stöckach am Sportgelände war bereits erworben. Das Sportgelände selbst, mit Tennisplätzen wurde vom FC Stöckach mit Unterstützung der Gemeinde errichtet. Weitere Sportanlagen sollen über die Flurbereinigung in Rüsselbach und Pettensiedel ausgewiesen werden.

Für die Friedhöfe in Igensdorf, Stöckach und Rüsselbach sind umfangreiche Erweiterungsflächen geschaffen worden. Neben der seit Jahren etablierten Raiffeisenbank wurde im September 1979 eine Zweigstelle der Kreissparkasse Forchheim eingeweiht.

Erschließung, Ver- und Entsorgung

Überörtliches Straßennetz

Das Gemeindegebiet von Igensdorf wird von der Bundesstraße 2 durchschnitten. Nach dem Ausbau der Ortsdurchfahrt von Mitteldorf und des Teilstückes zwischen Mitteldorf und Lindenhof verläuft die B 2 seit 1979 auf einer neuen Trasse.

Die Staatsstraße 2236, von Forchheim kommend, wurde bereits 1968 von der Gemarkungsgrenze Dachstadt bis zum Ortseingang Igensdorf neu ausgebaut. Ein Teilausbau von der B 2 bis zur Aubachbrücke erfolgte 1979, so dass nur noch die enge und unübersichtliche Ortsdurchfahrt Igensdorf zum Ausbau anstand.

Die Staatsstraße 2740 nach Erlangen verläuft südlich von Pettensiedel nur ein kurzes Stück auf dem Gemeindegebiet und befand sich in einem guten Ausbauzustand.

Die Kreisstraße FO 31 von der B 2 nach Oberrüsselbach wurde ebenfalls 1979 neu ausgebaut. Die Kreisstraße FO 18 befand sich auf der gesamten Strecke mit Ausnahme der Ortsdurchfahrten Unterlindelbach und Pettensiedel in einem sehr schlechten Zustand. Ein Ausbau war vom Landkreis aber schon vorgesehen.

Die Gemeindestraße von Etlaswind nach Schellenberg wurde nach ihrem Ausbau 1976 zur Kreisstraße FO 29 aufgestuft.

Örtliches Straßennetz

Von den insgesamt 47 km Orts- und Siedlungsstraßen waren etwa 90 % ausgebaut. Erwähnenswert ist der Neubau der Gemeindeverbindungsstraße Stöckach - Affalterbach - Pettensiedel, der zusammen mit der Flurbereinigung durchgeführt wurde. In Vorleistung wurden bereits die Verbindungen zu den Nachbargemeinden auf unserem Gemeindegebiet hergestellt. Es zählen hierzu die Straße von Oberrüsselbach nach Oberwindsberg (1973) und von Oberlindelbach nach Großenbuch (1978).

Ein Hangrutsch an der Straße von Pommer nach Hetzles beschädigte die dortige Straße erheblich, so dass 1979 eine komplette Sanierung des betreffenden Teilstückes unter völlig neuer Trassenführung erforderlich war.

Das Feld- und Waldwegenetz wurde über die Flurbereinigung weitgehend angelegt. In den Gemarkungen Dachstadt und Igensdorf standen allerdings, 8 Jahre nach Abschluss der dortigen Flurbereinigungsverfahren, die ersten Instandsetzungsarbeiten an.

Schienenweg

Die Bahnlinie Nürnberg/Nordost - Gräfenberg verläuft parallel zur B 2. Die von der Bundesbahn zeitweilig gehegten Pläne zur Einstellung der Bahnlinie waren zum Zeitpunkt der Markterhebung bereits in Frage gestellt worden.

Elektrische Energie

Die Versorgung der damaligen Gemeinde Igensdorf mit elektrischer Energie wurde durch das Überlandwerk Oberfranken gesichert. Hochspannungsleitungen in den Baugebieten sind bei Bedarf verkabelt worden. Die Kapazität der Anlagen und Einrichtungen reichen zur Versorgung aus.

Wasserversorgung

Aufgrund der Untergrundverhältnisse war die Wasserversorgung in allen Gemeindeteilen schon immer ein großes Problem. Bereits zur Jahrhundertwende waren die ersten Ansätze zur Schaffung von gemeinschaftlichen Wasserversorgungsanlagen vorhanden. Meist handelte es sich aber um kleine, örtlich begrenzte Anlagen. Diese wurden den steigenden
Anforderungen an die Qualität und Menge nicht gerecht. Am 20. September 1963 trafen die Bürgermeister aus Pettensiedel, Willy Schmidt, und Stöckach, Johann Wölfel, zur Gründung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Lindelberggruppe zusammen. Es wurde damals sofort mit dem Ausbau der Wasserversorgungsnetze in den Gemeinden Pettensiedel und Stöckach begonnen. Am 26. März 1968 wurde dann auch die frühere Gemeinde Rüsselbach in den Verband aufgenommen. Der Verband ging zum 1.1.1972 auf die neu zusammengeschlossene Gemeinde Igensdorf über. Unter Bürgermeister Erwin H. Zeiß konnten die vom Zweckverband begonnenen und von der Gemeinde fertig gestellten Bauwerke am 1. Oktober 1973 offiziell ihrer Bestimmung übergeben werden.

Herzstück der Anlage war der damals neu abgeteufte Brunnen II, südlich von Pettensiedel, dem aus einer Tiefe von 210 m bis zu 45 l/sec Wasser entnommen werden konnten. Zur Zeit der Markterhebung wurden 10 l/sec entnommen, so dass noch ausreichende Reserven vorhanden waren.

Im Jahre 1975 wurde der Gemeindeteil Mitteldorf und 1977 Igensdorf selbst an das Wasserversorgungsnetz der ehemaligen Lindelberggruppe angeschlossen. In der früheren Gemeinde Dachstadt wurde 1962 unter Bürgermeister Georg Ulm eine eigene Wasserversorgung errichtet, die aus 2 Quellen gespeist wurde. Daneben existierte in Letten noch eine Wasserversorgungsgenossenschaft. Deren Leitungssystem wurde aus der Quelle im Bereich der Bodengrub gespeist. Der Gemeindeteil Pommer ist auch heute noch an die Wasserleitung des Zweckverbandes Leithenberggruppe in Kersbach angeschlossen.

Abwasserbeseitigung

Seit 1973 wurden die Gemeindeteile Igensdorf, Mitteldorf, Eichenmühle, Unter-, Mittel-, Kirch- und Oberrüsselbach, Pettensiedel, Etlaswind, Affalterbach und Oberlindelbach vollständig kanalisiert. In Stöckach und Unterlindelbach war die Kanalisation vorhanden. Das ausgebaute gemeindliche Kanalnetz hatte bereits eine Länge von über 15 km.
Über den Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im Gräfenberger Raum mit den Mitgliedsgemeinden Gräfenberg, Weißenohe und Igensdorf und Eckental wurde der Hauptsammler von Gräfenberg bis zum Standort der Verbandskläranlage, südlich von Pettensiedel gebaut. Die Kläranlage mit 20000 Einwohnergleichwerten war im Bau und sollte Ende 1980 in Betrieb genommen werden.
Die Geschäftsführung des Abwasserzweckverbandes war der Gemeinde Igensdorf übertragen worden, deren 1. Bürgermeister Erwin Zeiß seit dem 3. August 1976 den Verbandsvorsitz innehat.

Müllabfuhr

Die Müllabfuhr in der Gemeinde oblag dem Landkreis Forchheim. Die alten, gemeindeeigenen Deponien für Bauschutt und Aushubmaterial wurden nicht mehr benutzt.

Entwicklung der Gemeinde nach der Markterhebung

Wohnungswesen und Bautätigkeit

Die sehr schnelle Entwicklung der gemeindlichen Baugebiete ist einem maßvollen Wachstum gewichen. Trotzdem blieb der Markt Igensdorf die am stärksten expandierende Kommune im Landkreis Forchheim.

Der Bestand an Wohnungen entwickelte sich wie folgt:

Jahr Wohnungen Einwohner
1980 1040 2.956
1985 1115 3.050
1990 1221 3.481
1995 1470 4.005
2000 1713 4.598
2003 1853 4.678

Heute ist Igensdorf die sechstgrößte der 29 Gemeinden im Landkreis Forchheim.

Zur Geschichte

Während in den Anfangsjahren sehr viel Geld in den Tiefbau (Wasserleitung, Kanalisation) geflossen ist, konzentrierte sich der Marktgemeinderat zunehmend auf die Aufgaben im Hochbau.

Einer der Schwerpunkte war der von Bürgermeister Erwin Zeiß im Jahr 1982 aufgestellte Feuerwehrentwicklungsplan. Danach sollten die 6 Ortsfeuerwehren aus den früheren Gemeinden bedarfsgerecht ausgestattet werden.

Zur ordnungsgemäßen Unterbringung der Ausrüstung und Sicherstellung der Ausbildung baute der Markt Igensdorf in

  • Igensdorf (1983),
  • Dachstadt (1987),
  • Rüsselbach (1988)
  • und Stöckach (1989)

neue Feuerwehrgerätehäuser.

In Pommer wurde 1983 der alte Schlauchtrockenturm am Gerätehaus abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Auch in Pettensiedel war die Bausubstanz schadhaft, so dass der Schlauchtrockenturm ebenfalls abgerissen wurde.

Das Gerätehaus wurde 1989 saniert und um einen Anbau erweitert.

In Rüsselbach einigte sich die Marktgemeinde mit dem dortigen Sportverein darauf, ins neue Feuerwehrhaus auch gleich das Sportheim zu integrieren. Im Dachgeschoss dieses Gemeinschaftsbaus fand ein großer Vortragsraum Platz, der von den dortigen Vereinen gerne genutzt wird. Im Laufe der Jahre ist der verfügbare Raum jedoch zu eng geworden. Deshalb entschloss sich der Marktgemeinderat dazu, das Gebäude um einen Anbau zu erweitern, der 1997 seiner Bestimmung übergeben wurde.

Nach den Festsetzungen des Feuerwehrentwicklungsplans wurde die Freiwillige Feuerwehr Igensdorf zum Stützpunkt für das gesamte Gemeindegebiet.

Dementsprechend erfolgte die Ausstattung mit einem Tanklöschfahrzeug und einem Löschgruppenfahrzeug. Die Feuerwehr in Pommer erhielt einen neuen Tragkraftspritzenanhänger. Die übrigen Wehren sind mit neuen Tragkraftspritzenfahrzeugen ausgestattet worden.

Aufgrund des Wachstums der Kommune blieb es nicht aus, dass der Kindergarten in Igensdorf trotz der hinzugekommenen 4. Gruppe zu klein geworden ist. Aus diesem Grunde einigte sich Gemeindechef Erwin H. Zeiß mit der katholischen Kirche darauf, auf dem Pfarrgelände in Stöckach einen weiteren 3-gruppigen Kindergarten zu bauen. Diese Einrichtung ist 1995 feierlich ihrer Bestimmung übergeben worden.

Die positive Entwicklung im Schulbereich zieht sich wie ein roter Faden durch die jüngere Geschichte unserer Kommune.

Das im Jahr 1980 erweiterte Grundschulgebäude genügte den Anforderungen nur kurze Zeit. Schon bald musste man über Ausweichräume für die stetig steigende Schülerzahl nachdenken. Denn mit Beginn des Schuljahres 1993/94 waren erstmals alle Klassen dreizügig. Der Platz im Schulhaus reichte nicht mehr aus, so dass zwei Klassen in das Feuerwehrhaus Igensdorf ausgelagert werden mussten. So hatte sich der Marktgemeinderat in seiner Sitzung vom 8. November 1993 erstmals mit dem Gedanken über einen weiteren Anbau oder einen vollkommenen Neubau zu beschäftigen. Mehrere Planungen sind aufgestellt und mit der Schulaufsichtsbehörde bei der Regierung von Oberfranken besprochen worden. Schließlich einigte man sich auf einen vollkommenen Neubau im Bereich der ehemaligen Lehmgrube an der Kreisstraße von Igensdorf nach Stöckach. Das neu gebaute Haus konnte am 22. Mai 1998 bezogen werden.

Die schon vor der Markterhebung gehegten Gedanken über den Bau einer Mehrzweckhalle wurden weiterverfolgt. Nach zähen Verhandlungen im Marktgemeinderat über die Finanzierung dieser Einrichtung folgte schließlich der Baubeschluss. Unsere Lindelberghalle in Stöckach, ausgestattet mit Gaststätte, Bundeskegelbahnen und Räumen für den dortigen Sportverein ist im Jahr 1984 feierlich ihrer Bestimmung übergeben worden. Im Zusammenhang mit dem Neubau des Feuerwehrhauses in Stöckach wurde auch gleich eine Wohnung für den jeweiligen Pächter der Gaststätte errichtet.

Erschließung, Ver- und Entsorgung

a) Überörtliches Straßennetz

Das noch fehlende Teilstück in der Ortsdurchfahrt Igensdorf der Staatsstraße 2236 (Forchheimer Straße) ist auf Drängen des Marktes Igensdorf im Jahr 1986 ausgebaut worden.

Später entstanden im Rahmen der Dorferneuerung Igensdorf im Bereich um das heutige Rathaus Parkbuchten. Die Ortsdurchfahrt Dachstadt ist im Laufe der Jahre ebenfalls sanierungsbedürftig geworden.

Im Einvernehmen mit den dortigen Anliegern und dem Straßenbauamt Bamberg einigte man sich auf einen Kosten sparenden Deckenbau, der im Jahr 2000 abgeschlossen wurde.

Die Kreisstraße FO 18 erstreckt sich von Igensdorf (St.-Georg-Straße) über Stöckach, Unter- und Oberlindelbach nach Etlaswind und von dort aus über Pettensiedel bis zur Staatsstraße Forth - Steinbach. Ihr Zustand war zur Zeit der Markterhebung teilweise vollkommen marode.

Die Modernisierung dieser Straße erfolgte in nachstehenden Bauabschnitten:

  • 1985: Ortsdurchfahrt Etlaswind
  • 1989: Ortsdurchfahrt Igensdorf
  • 1990: Ortsdurchfahrt Oberlindelbach
  • 1991: Freie Strecke von Igensdorf nach Stöckach
  • 1992: Freie Strecke von Unter-nach Oberlindelbach
  • 1994: Freie Strecke von Oberlindelbach nach Etlaswind

b) Örtliches Straßennetz

Natürlich ist die Anordnung der umfassenden Dorferneuerung dem Markt Igensdorf sehr entgegen gekommen. Schließlich wurden im Rahmen dieser Maßnahme fast alle kleinen Ortsstraßen in unseren Gemeindeteilen zeitgemäß ausgebaut. Aber auch größere Maßnahmen konnten wir in Zusammenarbeit mit der Flurbereinigungsdirektion umsetzen.

Hierzu zählt die Gemeindeverbindungsstraße Pommer - Hetzles, die 1997 dem Verkehr übergeben wurde. Auch der Bau der Straße von Pommer zur Staatsstraße 2236 fiel uns leichter, weil über das Flurbereinigungsverfahren der erforderliche Grund bereitgestellt worden ist. Diese Straße haben wir im vergangenen Jahr in Betrieb genommen. In Pommer selbst bauen wir zurzeit im Rahmen der Dorferneuerung die Ortsdurchfahrt.

Eine Aufnahme der Ortsstraße Am Haselbrunnen in Dachstadt in das dortige Dorferneuerungsverfahren ist uns leider nicht geglückt. Dieser Ausbau musste von der Marktgemeinde selbst finanziert werden. Die Verkehrsübergabe erfolgte 2001.

c) Schienenweg

In den Jahren nach 1980 verdichteten sich die Bemühungen um den Erhalt der damals schon totgesagten Nebenbahnlinie von Nürnberg-Nordost nach Gräfenberg. Allerdings nahmen im Laufe der Zeit die Initiativen der politisch Verantwortlichen zur Rettung der Bahnlinie zu. Nicht zuletzt der Weiterbau der Nürnberger U-Bahn in Richtung Flughafen und damit die Anbindung des Nordostbahnhofs ließ eine Wiederbelebung unserer Bahnlinie wieder aussichtsreicher erscheinen.

Alle Gemeinden entlang der Bahnstrecke schlossen sich zu einer Interessengemeinschaft zusammen, um den Erhalt durchzusetzen. Schließlich kam es mit dem Freistaat Bayern zu einer Einigung mit dem Ziel, die gesamte Strecke zu sanieren und mit neuen Triebwagen zu versehen.

Der Umbau der Bahnlinie kostete annähernd 60 Mio. DM. Heute wird die Linie mit modernen Triebwagen im Taktverkehr betrieben und wir können beobachten, dass der Zuspruch immer größer wird.

Natürlich sorgen auch die zahlreichen Schülerinnen und Schüler, die dieses Verkehrsmittel auf dem Weg zu den Bildungsstätten entlang der Bahnlinie nutzen, für eine Belebung der Fahrgastzahlen.

d) Elektrische Energie

Die Beschlüsse der Europäischen Union zur Liberalisierung des nationalen Strommarktes mussten auch in der Bundesrepublik Deutschland umgesetzt werden.

In der Folge sind zahlreiche örtliche Energieversorger von großen Konzernen übernommen worden. Ähnlich ist es auch der Überlandwerk Oberfranken AG ergangen.

Die Gesellschaft wurde von der e.on übernommen, die heute unser Ansprechpartner ist. Der neue Netzbetreiber bemüht sich um eine gute Versorgung der Kunden. Trotzdem ist die durch die Liberalisierung erhoffte Reduzierung der Stromkosten nicht eingetreten.

e) Wasserversorgung

Zum Zeitpunkt der Markterhebung war die Wasserversorgung schon soweit ausgebaut, dass alle Anwesen mit ordnungsgemäßem Trinkwasser versorgt werden konnten. Trotzdem galt die Sorge der Marktgemeindeverwaltung immer der Versorgungssicherheit.

Das schlimmste anzunehmende Szenario wäre ein Ausfall des Tiefbrunnens in Pettensiedel gewesen, der ja den einzigen Versorgungspunkt darstellte. Daneben reichte durch den Anschluss der Gemeindeteile Igensdorf und Mitteldorf das Speichervolumen in den vorhandenen Trinkwasserhochbehältern bei großer Entnahme nicht mehr aus.

In heißen Sommermonaten musste ununterbrochen Trinkwasser aus dem Brunnen gepumpt werden. Ein Ausfall der Pumpe zu diesem Zeitpunkt wäre eine Katastrophe gewesen, weil innerhalb weniger Stunden kein Wasser mehr vorhanden gewesen wäre.

Deshalb entschloss sich der Marktgemeinderat zunächst für eine Vergrößerung der Trinkwasserspeicher, um wenigstens eine Reserve für etwa 2 Tage vorhalten zu können. Die Folge war der Bau des Trinkwasserhochbehälters oberhalb von Igensdorf in den Jahren 1995 und 1996 mit einem Kostenaufwand von 1,02 Mio. DM.

Nachdem dieser Schritt abgeschlossen war, kümmerte sich der Marktgemeinderat um die Sicherung der Wassergewinnung. Ein weiterer Brunnen sollte gebaut werden, um ein zweites Standbein zu schaffen.

In Etlaswind wurde zu diesem Zweck der „Hirtenbrunnen“ im Jahr 2000 gebohrt. Erste Pumpversuche brachten ein sehr gutes Ergebnis.

Das gewonnene Wasser entsprach in seiner Zusammensetzung fast dem Wasser aus dem vorhandenen Tiefbrunnen bei Pettensiedel und konnte deshalb gut mit diesem gemischt werden. Sowohl die chemische als auch die biologische Beschaffenheit waren tadellos. Es folgten in den Jahren 2002 bis 2003 der Ausbau des neuen Brunnens und die Verbindungsleitung in das Maschinenhaus Pettensiedel.

Während des gleichen Zeitraums wuchsen unsere Probleme mit der Wasserversorgung in Dachstadt, die aus zwei Quellen gespeist wurde. Vor allem Anfang der 90er Jahre wurde in den Medien immer wieder berichtet, dass der Wirkstoff „Atrazin“ vermehrt im Trinkwasser gefunden wurde.

Es handelte sich um ein im Maisanbau angewendetes Pestizid. Unsere Messungen ergaben, dass vor allem die Deiserquelle in Dachstadt erheblich belastet war. Auch nach dem Verbot des Spritzmittels gingen die gemessenen Werte nur unerheblich zurück. In den späteren Jahren beobachteten wir vermehrt das Auftreten von Bakterien im Wasser dieser Quelle.

Das Landratsamt Forchheim kündigte an, die Genehmigung für diese Quelle nicht mehr zu verlängern. Um auch in Dachstadt die Sicherheit der Trinkwasserversorgung zu erhalten, musste schnell eine Lösung gefunden werden.

Diese fand sich im Zusammenschluss der beiden bislang getrennten Wasserleitungen in Dachstadt und Letten und in der Verbindung mit der Versorgungseinrichtung des Marktes Igensdorf. Diese Verbindungsleitung haben wir in den Jahren 2002 und 2003 verwirklicht.

Im Anschluss wurde im Jahr 2005 der Trinkwasserhochbehälter in Letten gebaut, um die dortige Quelle besser ausnützen zu können.

f) Abwasserbeseitigung

Das örtliche Kanalsystem wurde im Laufe der Jahre Zug um Zug weiter ausgebaut. Heute sind 96,5 % aller Einwohner an die Kanalisation angeschlossen.

Die am 17. September 1981 eingeweihte Kläranlage des Zweckverbands zur Abwasserbeseitigung im Gräfenberger Raum arbeitete für die damaligen Verhältnisse hervorragend und schaffte eine Reinigungsleistung von mehr als 90 % im biologischen Teil.

In den Folgejahren interessierten sich unsere Nachbargemeinden zusehends für einen Anschluss an diese Abwasserreinigungseinrichtung. Der Bau des Sammlers nach Dachstadt und die dortige Kanalisierung durch den Markt Igensdorf gab den Ausschlag, im Markt Neunkirchen am Brand über einen Anschluss von Ermreuth, Gleisenhof und Rödlas nachzudenken.

Die Umsetzung des Gedankens erfolgte mit dem Bau der Entwässerungsleitung nach Pommer. Daran konnten die genannten Gemeindeteile angeschlossen werden. Die Leitung ist außerdem dafür ausgelegt, später auch die Abwässer aus Walkersbrunn aufnehmen zu können.

Auf der anderen Seite des Verbandsgebiets strebte der so genannte „Herpersdorfer Raum“ den Anschluss an die Kläranlage an, der bis zum Jahr 2000 abgeschlossen wurde. Aufgrund der Vergrößerung des Verbandsgebiets und der neuen Zusammensetzung der Verbandsversammlung änderte sich der Namen in „Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Obere Schwabach“.

Es sollte abermals die Europäische Union sein, die tief greifende Veränderungen im Zweckverband auslöste. Nachdem in der Nordsee ein bis dahin in diesen Ausmaßen nicht gekanntes Robbensterben beobachtet worden war, setzte die EU-Kommission eine Richtlinie zur Verminderung des Schadstoffeintrags in Kraft.

Die Umsetzung in nationales Recht mündete in der „Reinhalteverordnung kommunales Abwasser“ Danach wurden die Grenzwerte für die Einleitung aus Kläranlagen drastisch verschärft. Unsere Verbandskläranlage war für die Einhaltung derartiger Werte nicht gebaut worden. Deshalb wurde dem Verband aufgegeben, die Anlage entsprechend umzubauen.

Vor allem die Reinigungsleistung beim Stickstoff und beim Phosphor musste erheblich verbessert werden. Die nachfolgenden Studien und Planungen ergaben, dass die damals erst 15 Jahre alte Kläranlage nicht mehr brauchbar war und durch eine vollkommen neue Abwasserreinigung ersetzt werden musste.

Die Kosten bezifferten sich auf etwa 11 Mio. DM. So ging man daran, in zwei Bauabschnitten eine neue Kläranlage zu bauen. Der erste Bauabschnitt wurde am 1. November 1999 und der zweite Bauabschnitt am 20. Oktober 2002 in Betrieb genommen. Die veranschlagten Kosten wurden zwar eingehalten, ein Staatszuschuss ist allerdings nicht bewilligt worden.

Dies bedeutete eine erhebliche finanzielle Belastung für alle Mitgliedsgemeinden.

g) Abfallbeseitigung

Der zunehmende Umweltschutzgedanke brachte es mit sich, dass sich die Bevölkerung verstärkt mit der Deponierung unseres Hausmülls beschäftigte.

Die Bemühungen um eine ordnungsgemäße Entsorgung, aber auch um eine Wiedergewinnung der im Abfall enthaltenen Rohstoffe mündeten im Volksbegehren „Das bessere Müllkonzept“. In der Folge wurde die Müllverwertung und -beseitigung im Landkreis vollkommen umgestellt.

Zur Sammlung der Wertstoffe errichtete der Markt Igensdorf den Wertstoffhof in Igensdorf an der B 2. Dieser ist an die Entsorgungsfirma vermietet. Die Zuständigkeit für die Verwertung und Beseitigung der Abfälle ist beim Landkreis verblieben.

Bestattungswesen

Bereits kurz nach der Markterhebung erklärte die katholische Kirchenverwaltung Stöckach - Forth, den in Stöckach betriebenen Friedhof an die politische Gemeinde abgeben zu wollen.

Im Jahr 1981 erfolgte die unentgeltliche Übertragung des Friedhofs auf den Markt Igensdorf mit der Maßgabe, die Nutzung als Ort für unsere Verstorbenen für immer beizubehalten.

Die Übereignung war Voraussetzung für den Bau einer neuen Aussegnungshalle durch die Marktgemeinde, der im Jahr 1984 abgeschlossen war. Auch in Kirchrüsselbach wurde ein Teil des Friedhofsgeländes über die Flurbereinigung an die politische Gemeinde abgetreten.

Dort errichteten wir 1987 eine neue Aussegnungshalle. Der Gottesacker in Igensdorf wird noch von der dortigen evangelischen Kirchenverwaltung betrieben.

Rathaus und Verwaltung

In dem zum Rathaus umfirmierten ehemaligen Lehrerwohnhaus breitete sich die Verwaltung weiter aus. Nach und nach belegte man auch sämtliche Räume des 1. Obergeschosses. Im Rahmen des Umbaus der Volksschule wurde der Zwischenbau aufgestockt und ein Sitzungssaal geschaffen. Die Volkszählung 1987 war schließlich Anlass zum büromäßigen Ausbau der ehemaligen Dachgeschoßwohnung.

Im September 1987 musste der Marktgemeinderat seinen Sitzungssaal wiederum räumen. Hinter dem Wachstum der Marktgemeinde ist auch die Schule nicht zurückgeblieben. Die Klassenzimmer reichten nicht mehr aus, so dass der Sitzungssaal in einen Schulraum verwandelt wurde. Von diesem Zeitpunkt an tagte das Gremium im neuen Vortragsraum der Volkshochschule.

Zu dieser Zeit erkannte man auch, dass das ehemalige Lehrerwohnhaus den Bedürfnissen einer modernen Verwaltung nicht mehr gerecht wurde. Es war daher zu erwägen, das Haus komplett umzubauen oder einen Neubau zu planen. In der Sitzung vom 23. März 1987 beschloss der Marktgemeinderat einstimmig, ein neues Rathaus zu bauen. Diese Entscheidung wurde dadurch erleichtert, dass auf das bisherige Rathaus schon neue Nutzungsmöglichkeiten warteten. So benötigte die ambulante Haus- und Krankenpflegestation Igensdorf und Umgebung dringend andere Räume. Sie war provisorisch in der Grundschule untergebracht, in der ohnehin Raumknappheit herrschte. Der Einzug in das Erdgeschoß war bereits vorgesehen.

Herr Bürgermeister Erwin H. Zeiß beim ersten Spatenstich des neuen Rathauses am 19. Juli 1988. Außerdem von links nach rechts: Architekt Ludwig J. Meyer, Baumeister Willibald Brütting und Ingenieur Dieter Küffner

Nachdem der Weg für den Rathausneubau geebnet war, ging es an die Planung. Über den heutigen Standort war man sich nicht von Anfang an einig. Es wurde darüber diskutiert, den Neubau besser östlich des Feuerwehrhauses zu platzieren. Hierzu wäre aber ein umfangreicher Grunderwerb erforderlich gewesen. Aus Kostengründen entschied man sich schließlich für den jetzigen Standort und erreichte so eine Abrundung des Gemeindezentrums.

Das neue Rathaus als Kernstück des Igensdorfer Gemeindezentrums beherbergt die Marktgemeindeverwaltung, den Grundschulverband und den Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Obere Schwabach. Die Einweihung des Rathauses ist am 2. Dezember 1989 festlich begangen worden.

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Schaffung der Infrastruktur und die steigende Einwohnerzahl verursachten ein steigendes Interesse bei Gewerbe- und Einzelhandelsbetrieben, sich hier niederzulassen. Dieser Umstand bedingte wiederum ein stetiges Ansteigen der Arbeitsplätze in unserer Marktgemeinde. Zählte man im Jahr 1985 noch 292 Beschäftigte am Ort, so waren es 1990 schon 349 und 2000 immerhin 521.

Die größte Steigerung erfuhren die Arbeitsplätze der Sparte „Handel, Gastgewerbe und Verkehr“ von 68 im Jahr 1985 auf 178 im Jahr 2000. Dementsprechend stieg auch der Umsatz des gesamten Handels in Igensdorf von 16,7 Mio. Euro im Jahr 1985 auf 66,2 Mio. Euro im Jahr 2000.

Auch unsere Obstmarkthalle hat sich günstig weiterentwickelt. Durch mehrere Fusionen hat sich der Einzugsbereich abermals wesentlich vergrößert. Deshalb reichten die bisherigen Verwaltungsräume nicht mehr aus. Die Genossenschaft entschied sich schließlich dafür, im Jahr 1995 ein komplett neues Verwaltungsgebäude an die Vermarktungshalle anzubauen.

Heute ist der Markt Igensdorf mit allen Einrichtungen der Grundversorgung ausgestattet. Unsere Bürgerinnen und Bürger können ihren täglichen Bedarf am Ort decken. Trotzdem wird auch in Zukunft an einer laufenden Verbesserung des Angebots gearbeitet werden.

Weitere Infrastruktureinrichtungen

Zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung zählen die Niederlassungen von 2 praktischen Ärzten, 2 Zahnärzten, einem Facharzt und einer Apotheke.

Erwähnenswert im Kulturbereich ist die Einrichtung der Marktbücherei. Sie wurde zunächst im Untergeschoss des neuen Rathauses eingerichtet und ebenfalls im Dezember 1989 ihrer Bestimmung übergeben. Der Zuspruch seitens der Bevölkerung war auf Anhieb derart stark, dass bald die höchsten Verleihzahlen pro Einwohner in ganz Oberfranken erreicht waren. Die Einbeziehung der Schülerbücherei hat sich dabei hervorragend bewährt. So sind auch heute noch fast zwei Drittel der Leserinnen und Leser jünger als 18 Jahre.

Der fleißige Zuspruch und der wachsende Bestand an Medien brachten es mit sich, dass es eng wurde im Laufe der Jahre. Aus diesem Grund entschloss sich der Marktgemeinderat, nach dem Umzug der Grundschule in das neue Haus an der St.-Georg-Straße das bisherige Schulhaus für die Zwecke der Bücherei umzubauen.

Im Untergeschoss wurden die bisherigen Klassenzimmer in großzügige Bibliotheksräume umgebaut. Es ergab sich eine Nutzfläche von 551 m²;. Die neuen Räume sind am 1. Dezember 2001 festlich eingeweiht worden.

Ein weiteres, großes Stück an Kulturarbeit leistet der Markt Igensdorf mit seiner Sing- und Musikschule. Das Singen und Musizieren hat Tradition in unserer Marktgemeinde.

Fünf Gesangvereine, zwei Posaunenchöre sowie der Musik- und Trachtenverein sorgen für die Pflege des Liedgutes und der Geselligkeit. Im Marktgemeinderat war man sich darüber einig, dass die Ausbildung des Nachwuchses verbessert werden musste.

Deshalb entschloss man sich im Jahr 1992, die bisher vom Musik- und Trachtenverein vorgenommene Unterrichtung der Kinder als gemeindliche Einrichtung zu übernehmen. Damals wurden 20 Kinder von 4 Lehrkräften geschult. Heute verfügen wir über 12 Lehrkräfte, die mehr als 300 Mädchen und Jungen in nahezu allen Sparten unterrichten.

Die vom Bund betriebene Privatisierung der Post erforderte ein Eingreifen der Marktgemeinde, weil die in Igensdorf betriebene Poststelle aufgegeben werden sollte. Aus diesem Grund übernahm die Kommune die neu gebildete Postfiliale und betrieb diese in eigener Verantwortung weiter.

Allerdings sind die mit der Post AG geschlossenen Verträge in letzter Zeit erheblich verschärft worden, so dass die Filiale nicht mehr kostendeckend betrieben werden kann.

Die Zukunft dieser Einrichtung ist deshalb ungewiss, obwohl der Zuspruch seitens der Bevölkerung sehr groß ist.

Statistik

Gemeindegebiet in ha
Fläche gesamt 2.885
davon  
Gebäude und Freiflächen 180
Betriebsflächen 5
Erholungsflächen 5
Verkehrsflächen 187
Landwirtschaftsflächen 1862
Waldflächen 620
Wasserflächen 20
andere Nutzung 6

Bevölkerung am

27. Mai 1970 2.195
25. Mai 1987 3.118
31. August 2007 4.844
31. Dezember 2015 5.025
31. Dezember 2017 5.120
Bevölkerungszunahme gegenüber in %
1970

133,26 %

1987

64,21 %

2007 5,7 %
 2015 1,89 %

Meilensteine

14.04.1109 Erste urkundliche Erwähnung im Verzeichnis der Besitzungen des Klosters Weißenohe mit dem Namen: „Diedungesdorf
26.05.1818

Mit der Verkündung einer neuen Verfassung in Bayern kam auch eine neue Gemeindeordnung heraus. Aufgrund dieser Ordnung wurden mehrere Orte zu Gemeinden zusammengefügt und es entstanden die selbständigen Kommunen

  • Igensdorf mit Mitteldorf und Eichenmühle
  • Stöckach mit Unter- und Oberlindelbach
  • Pettensiedel mit Haselhof, Affalterbach, Etlaswind und Frohnhof
  • Kirchrüsselbach mit Ober-, Mittel- und Unterrüsselbach, Lindenhof, Lindenmühle, Weidenbühl und Weidenmühle
  • Dachstadt mit Letten, Lettenmühle und Bodengrub
  • Pommer mit Neusleshof und Bremenhof
01.01.1972 Zusammenschluss der früheren Gemeinden Igensdorf, Dachstadt, Pettensiedel, Rüsselbach und Stöckach im Rahmen der Freiwilligkeitsphase der Gebietsreform zur Einheitsgemeinde Igensdorf
01.06.1972 Abtretung des Gemeindeteils Frohnhof an den Markt Eckental
01.01.1975 Anschluss der früheren Gemeinde Pommer an die Gemeinde Igensdorf
01.05.1978 Eingliederung der Einheitsgemeinde Igensdorf in die Verwaltungsgemeinschaft Gräfenberg durch Rechtsverordnung der Regierung von Oberfranken
01.01.1980 Entlassung aus der Verwaltungsgemeinschaft und Erhalt der Selbständigkeit durch Gesetz des Bayerischen Landtags
23.08.1980 Igensdorf erhält das Marktrecht
23.08.2005 25. Jahrestag der Markterhebung
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